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Infrarot

In meiner Lehre hatten wir immer ein, zwei Rollen Kodak Ektachrome EIR im Filmgestell. Generelle Empfehlung meiner Oberstiften und Mitarbeiter: Lass die Finger davon, es ist kompliziert. Was ich dann auch tat, das mit den schrägen Farben überzeugte mich nicht sonderlich.

In meinen Leseferien begegneten mir dann doch faszinierende Bilder und eine ordentliche Beschreibung, was der Kodak Aerochrome machte. Aus IR wird rot, aus rot grün, aus grün blau. Das kann mein nerdiges Denken annehmen ;-) So abgedreht, den Wärmefilter aus meiner Kamera nehmen (zu lassen), bin ich dann doch nicht, aber ein Hoya R72 findet den Weg zu mir.

Es braucht zwei Bilder, eines mit dem IR Filter, ein zweites mit einem Graufilter (der hilft, dass die Bilder passgenau werden). Das ideale Wetter dazu ist Frühling, möglichst windstill und mit Hodler Wölkchen. Ganz so perfekt ist es Anfangs April noch nicht, dennoch verbringe ich je zwei spannende Stunden im alten botanischen Garten und im Photoshop, um die Farbkanäle auszutauschen.

Mein Hirn verknotet sich dabei beinahe, bis ich eine Lösung finde und um sie danach auf die drei Bilder anzuwenden. Ein ersten Kanalmixer wähle die gewünschte Grundfarbe, Schwarzweiss bringt wieder alle drei Kanäle auf dieselben Werte, ein zweiter Kanalmixer limitiert den Layer auf die Zielfarbe. Die drei Layer addieren und das Falschfarbenbild steht.

Sowohl bei der Aufnahme als auch beim Postprocessing ist noch Luft nach oben, bei der Motivwahl sowieso. Spannend ist es, da bleibe ich dran!

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