Gradationskurven waren mir bisher ein Rätsel. Nicht was sie tun - eine Umsetzung von Helligkeitswerten des Bildes auf der X Achse und das Resultat auf der Y Achse - sondern wie ich sie verbiegen muss, um eine bestimmte Wirkung zu erzielen. Jedes Mal, wenn ich mich damit versucht habe, kam es mit wie ein grosses Mikado vor: Ich zog an einem Ende und der Stapel fiel zusammen.
Mit dem Thema Schwarz/Weiss habe ich schon einmal eine (sogar zwei, Grau statt Rot/Grün/Blau) Komplexität weniger und versuche mich damit.
Monat 6: Kamera Monochrome & Gradationskurven
Die Kurven, die Hersteller von Fotopapieren auf ihre Datenblättern druckten, erweisen sich als erstaunlich brauchbar. Sowohl am unteren, als auch am oberen Ende etwas abflachen hilft, es entspricht der damaligen Reaktion von Chemie. Und erstaunlicherweise auch unserem Gefühl eines „schönen“ Bildes.
Ich habe den Dialog wohl schon ewig nicht mehr offen gehabt und staune über die Regler darunter. Sie helfen mir enorm gegen das unkontrollierte Verbiegen