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Technik

Als Teenie hatte ich zwei grosse Hobbies: Das Fotografieren und die Computerei. Damals war die Verknüpfung der Beiden noch kein Thema, selbst mitte der 90er mit den ersten Digiknipsen zog ich die klassische chemische Fotografie vor. Mittlerweile hat sich einiges geändert: Die Digiknipsen wurden besser, die Computer haben heutzutage den Punch um Bilder aufzubereiten. Und das Internet bietet eine nette Plattform, um Bilder einen Rahmen zu geben. Nicht zuletzt ist einem Familienvater auch nicht das Budget gegeben, um einfach so mal schnell ein paar hundert Filme zu belichten :-)

Fotoapparate

Seit Frühling 2012 begleitet mich eine EOS 5D Mk III, meist mit einem 4.0/24-105mm. Scharf an der Grenze des Tragbaren, meist genug flexibel um auch die abstrusesten Ideen bildnerisch umzusetzen. Aus der Zeit davor, als ich noch mit einer EOS 500D unterwegs war, ein Second Hand 1.8/50mm und ein 4.0/70-210. Beide Objektive klingen wie alte Spielzeugautos, machen aber wunderbare Bilder :-) Auch aus einem Occasionsfenster eine EOS 1 für den Fall, dass ich ein Retrowochenende in Film machen und trotzdem die guten Linsen verwenden will.

Aus der guten alten Zeit habe ich einen Metz 45CT4 und einen MINOLTA Flashmeter V gerettet, beides Dinge, die mich schon über mehrere Kameragenerationen begleiten. Die Graukarte ist zwar neuer, aber etwas, was ich sicher 20 Jahre hätte haben sollen.

Für die seltenen Fälle, in denen ich keine Kamera mit dabei habe, muss mein Samsung Galaxy S4 Mini hinhalten. Seine Bilder sind nicht das Wunder, aber für eine fliegende Untertasse und grüne Männchen ist es noch lange gut genug.

Scanner

Gut 20 Jahre Fotografieren mit Film haben eine Bananenschachtel von Dias und Negativen hinterlassen. Sie ist vier mal umgezogen, sammelte Staub und war das eine oder andere Mal Stein des Anstosses für einen Ehekrach :-) Genauso gibt es neben dieser Schachtel noch die eine oder andere Kamera, die nebst ideellem Wert durchaus grossartige Werkzeuge sind. Grund genug für einen Scanner!

Die Wahl fiel Ende August 2011 auf einen CanoScan 9000F, welcher nicht nur Kleinbilddias und Negative, sondern auch Mittelformatstreifen schluckt. Leider passt er nicht in den Rucksack, so rechne ich mit einem etwas längeren Prozess, bis die Bananenschachtel endgültig ausgedient hat.

Bildverarbeitung

Mein PowerBook war mehr eine Verlegenheitslösung als wirklich einem persönlichen Wunsch entsprungen. Ich arbeite in einer Microsoft lastigen Firma, schlage mich täglich mit Exchange, Worddokumenten, Excelsheets und Powerpoints herum. Gelcihzeitig brauche ich ein Unixoides System mit vielen Terminals und einer guten Shell, um meinen Job als LInuxler machen zu können. Das Schöne an diesem Rechner ist die erstklassige Eignung für Bildverarbeitung.

Die eigentliche Drecksarbeit mach primär Lightroom. Darin importiere ich die Bilder, sortiere aus, mache Tags und Hintergrundinformationen und verwandle die Bilder in die passende Grösse für die Galerie. Lange Zeit war ich mit Aperture unterwegs, finde es noch immer das angenehmere Programm - doch bin ich mir bewusst, dass ich wohl nicht mehr lange mit einem Mac unterwegs sein werde. Dass meine neue Kamera Anfangs 2012 in Aperture nicht unterstützt war, motivierte mich zu der Migration.

Für den Scanner verwende ich das mitgelieferte SilverFast SE. Es liefert überaus brauchbare Resultate, vor allem von schwarz/weissen und farbigen Negativen. Bei den Diafilmen hat es den Ektachrome gut im Griff, Agfachrome brauchen etwas Nachbearbeitung in Aperture. Ich speichere dazu die 48 Bits als Raw Bild zusammen mit einem passenden ICC Profil. Die Bezahlversion des Programmes hätte noch Workarounds für Kodachrome, ich habe in meiner Karriere aber nur einen solchen Film belichtet und seit der Einstellung der Entwicklung in Renens Ende 2010 werde ich auch nie mehr einen solchen Film in den Händen halten.

Meine Panoramas stiche ich in Hugin, die HDR Bilder fabriziere ich in qtpfsgui. Mit Portrait Professional habe ich ein interessantes Tool gefunden, um Menschen zu zeigen, dass sie nicht schlechter aussehen als all die Mädchen auf den Hochglanzbroschüren.

Wenn es an das Eingemachte geht, nehme ich Gimp und CinePaint. Photoshop kenne ich seit über 15 Jahren, kann mich aber nicht einmal dazu durchringen, das Programm zu klauen - geschweige denn dafür einen runden Tausender hinzulegen. Vielleicht wird Adobe ja einmal meine Wünsche erhören und dem Programm selbst so viel Liebe schenken wie dem Kopierschutz?

Ein nettes Programm um einen Ueberblick über ICC Profile zu bekommen ist ICC Examin. Ein wunderbares Spielzeug für einen kalten Winterabend :-)

Galerie

Ich zähle mich zu der altmodischen Generation von Internetbenutzern, die möglichst alles selber machen. So war für mich von Beginn weg klar, dass ich auch meine Galerie selbst bauen würde und mich nicht auf einen der Web2.0 Dienste verlassen würde. Das Projekt hat sich über die Jahre verselbstständigt und The big Picture sieht definitiv komplexer aus, als es eigentlich sein müsste.


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